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Die weltweite Aidsepidemie stabilisiert sich – ein Mobilmachen gegen die Immunschwächekrankheit muss aber Priorität bleiben. So lautet das Fazit des aktuellen Welt-Aids-Berichts, den die Vereinten Nationen in Mexiko vorstellten. Dort beginnt in wenigen Tagen eine internationale Aidskonferenz.
Weltweit sind 33 Millionen Menschen HIV-infiziert, täglich stecken sich rund 7500 Menschen neu mit dem Virus an. In einigen Ländern wie China, Russland, Australien und auch Deutschland stieg die Infektionsrate.
Insgesamt aber hätten die Bemühungen um Vorbeugung und Behandlung zugenommen, sagte der Direktor des UN-Aids-Programms für Lateinamerika, Cesar Nunez. In vielen Ländern sei die Zahl der Neuinfektionen gesunken, vor allem in Ostasien und Zentralafrika.
In Afrika bleibt die Krankheit die Todesursache Nummer eins, zwei Drittel aller Aidskranken leben dort. Mit Aufklärungsprogrammen konnten in Ruanda und Simbabwe die Neuinfektionen zurückgedrängt werden.
Unzureichend bleibt der Zugang zu lindernden Medikamenten, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. Um ihn wie geplant 2010 allen Bedürftigen zu ermöglichen, müsse die Staatengemeinschaft weiter investieren, so die Vereinten Nationen.
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