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Die Übernahme des britischen Energiekonzerns British Energy durch das französische Stromunternehmen EDF ist gescheitert. Man habe sich nicht über den Preis einigen können, teilte Electricité de France mit. Medienberichten zufolge wollte EDF British Energy für mehr als 15 Milliarden Euro übernehmen. Der Rückzug bedeutet möglicherweise noch nicht das Aus, sondern den Beginn einer weiteren Verhandlungsrunde. Die Franzosen wollten die alternden Reaktoren durch neue ersetzen. Aber nach intensiven Gesprächen sei man vorläufig zu dem Schluss gekommen, dass die Bedingungen, insbesonderer finanzieller Art, für eine großangelegte Entwicklung in Großbritannien, nicht gegeben seien, so EDF-Chef Pierre Gadonneix.
British Energy gehört zu 35 Prozent dem Staat. Die Regierung will diesen Anteil verkaufen. Mit dem Rückzug sind nun vorerst die britischen Nuklearpläne gescheitert. British Energy betreibt acht Atomkraftwerke im Vereingten Königreich. Damit liefert der Konzern ein Fünftel des britischen Stroms.
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