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Bei einem Bombenanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind etwa zwanzig Menschen getötet worden. Es handelt sich um Straßenfegerinnen, die an einer Hauptstraße gerade mit der Arbeit begonnen hatten. Mehr als vierzig Frauen und Kinder wurden verletzt.
Der Anschlag ereignete sich in der Nähe einer Kaserne äthiopischer Soldaten. Diese hatten im vergangenen Jahr die Truppen der Übergangsregierung beim Sturz der Islamisten unterstützt. Seitdem führen radikalislamische Rebellengruppen einen Guerillakrieg gegen die Regierung, das Friedensabkommen vom Mai wird nicht eingehalten.
Neben der anhaltenden Gewalt steckt die Regierung zudem in einer internen Krise: Elf Minister reichten am Samstag aus Ärger über eigenmächtige Entscheidungen ihres Regierungschefs den Rücktritt ein.
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