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Mit dem drängenden Ruf nach mehr Geld und Medikamenten hat in Mexiko die 17. Internationale AIDS-Konferenz begonnen. Der mexikanische Präsident Felipe Calderon kündigte zum Auftakt an, dass die Regierung in seinem Land gratis antiretrovirale Medikamente an die HIV-Positiven ausgeben werde. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon schlug bei der Konferenz, bei der es vor allem um die Eindämmung der Seuche und die Verbesserung der Gesundheitssysteme geht, Alarm:
“Wir haben immer noch riesige Engpässe bei den Ressourcen. Um auf HIV und AIDS zu reagieren, braucht man eine langfristige, nachhaltige Finanzierung. Da mehr Menschen eine Behandlung benötigen und länger leben, müssen wir das Budget in den nächsten Jahrzehnten deutlich erhöhen.”
Auch auf den Straßen von Mexiko-Stadt forderten Demonstranten Medikamente für alle HIV-Positiven. In Mexiko können die Präparate für einen Monat zum Beispiel umgerechnet über vierhundert Euro kosten. Es ist die erste Internationale AIDS-Konferenz in Lateinamerika. Sie widmet sich auch der zunehmenden Infizierung der indianischen Bevölkerung.
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