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In der Nacht zum Freitag sind in der von Georgien abtrünnigen Provinz Südossetien schwere Gefechte ausgebrochen. Es soll viele Opfer unter der Bevölkerung gegeben haben. Kampfflugzeuge bombardierten die Region. Georgische Truppen rückten in die Hauptstadt Tschinwali vor, bestätigte der Kommandeur der russischen Friedenstruppen in Südossetien.
Südossetien wie auch Abchasien hatten sich Anfang der 90er Jahre von Georgien losgesagt. Georgien wirft Russland vor, die beiden Regionen annektieren zu wollen. Russland beschuldigt Georgien, sich die Gebiete gewaltsam einzuverleiben. Meldungen, dass russische Flugzeuge Georgien angegriffen haben, wurden vom russische Außenministerium dementiert.
Wieviele Soldaten bei den Gefechten getötet wurden ist noch unklar.
Georgiens Präsident Saakaschwili ordnete die Mobilmachung an, nachdem die Dringlichkeitssitzung des Weltsicherheitsrates, einberufen von Russland, am Freitagmorgen ergebnislos geendet hatte.
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