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Im Konflikt um Südossetien hat sich der Weltsicherheitsrat auch in einer zweiten Beratungsrunde nicht auf einen Appell zur Waffenruhe einigen können. Die Botschafter Russlands und Georgiens bei den Vereinten Nationen in New York äußerten schwere Vorwürfe gegeneinander. Die Beratungen sollen fortgesetzt werden.
“Die Welt ist Zeuge eines offenen Verstoßes gegen weltweit anerkannte Normen und Prinzipien des internationalen Rechts”, sagte Georgiens UN-Botschafter Irakli Alasania.
“Russland fordert die internationale Gemeinschaft heraus, es gefährdet die internationale Ordnung und Stabilität.” “Es liegen Berichte über die ethnische Säuberung südossetischer Dörfer vor”, entgegnete der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin.
“Die Anzahl der Flüchtlinge, die ihr Leben und das ihrer Kinder und Angehörigen zu retten versuchen, steigt an.” Die USA, die Europäische Union und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa wollen eine Delegation in die Krisenregion entsenden.
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