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Im Konflikt um die abtrünnige Provinz Südossetien hat Georgien nach eigenen Angaben seine Truppen zurückgezogen. Diesen Rückzug verkündete das Innenministerium in Tbilissi, zwei Tage nach dem Einmarsch.
Allerdings hört sich das schon aus dem Mund von Alexander Lomaja, dem Chef des georgischen Sicherheitsrats, schon wieder anders an: Er spricht nur davon, dass die Einheiten neu geordnet und aus der Hauptstadt Zchinwali abgezogen worden seien.
Nach russischen Angaben sind nach wie vor georgische Truppen in Südossetien. Allerdings bestätigte Russland inzwischen einen georgischen Rückzug aus Zchinwali.
Südossetien gehört wie eine zweite Provinz, Abchasien, formell zu Georgien, hat sich aber faktisch Anfang der neunziger Jahre losgelöst und sich Russland angenähert.
Für Georgien ist die Rückgewinnung dieser Gebiete oberstes politisches Ziel. Immer wieder kam es zu Anschlägen und Scharmützeln, bei denen sich beide Seiten gegenseitig die Schuld gaben.
Vor zwei Tagen marschierten dann georgische Soldaten in Südossetien ein. Russland reagierte mit Angriffen, auch auf georgische Ziele außerhalb von Südossetien. Die Angaben über Opfer gehen auf beiden Seiten weit auseinander.
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