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Nur Stunden nach dem von Russland verkündigten Ende der Kampfhandlungen in den abtrünnigen georgischen Gebieten hat Georgiens Präsident Michail Saakaschwili den endgültigen Austritt seines Landes aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) angekündigt. Vor zahlreichen Demonstranten in Tiflis rief er andere frühere Sowjetrepubliken dazu auf, sich Georgien anzuschließen.
Zehntausende Georgier hatten sich im Zentrum der Hauptstadt versammelt, um für die Einheit des Landes zu demonstrieren. In der GUS sind die Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion zusammengefasst. Georgien hatte sich bereits teilweise aus dem Bündnis zurückgezogen.
Auf einer anschließenden Pressekonferenz wiederholte Saakaschwili seien Vorwurf, Russland betreibe “ethnische Säuberungen” und strebe einen Regierungswechsel in Georgien an: “Es geht nicht um die Führung oder den Präsidenten Georgiens, es geht um das Töten der Freiheit und Unabhängigkeit dieses Landes und darum, andere Staaten einzuschüchtern. Doch egal was Russland tut, egal wie stark es uns bombardiert, wir geben unsere Freiheit nicht auf, Georgien wird sich nicht ergeben”, so Saakschwili. Er warf Moskau zudem vor, sich über ein Jahr lang auf die Kämpfe in Südossetien vorbereitet zu haben.
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