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Bei einem Bombenanschlag im Norden des Libanon sind am Mittwoch mindestens 20 Menschen getötet worden, darunter mehrere Soldaten. Der Sprengkörper explodierte am frühen Morgen in oder neben einem vollbesetzten Autobus, in dem sich neben Zivilisten auch Angehörige der Armee befanden.
Dutzende weitere Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Einige befanden sich in kritischem Zustand. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteige, hieß es.
Die Bombe explodierte im morgendlichen Berufsverkehr, auf einem belebten Platz in der nordlibanesischen Hafenstadt Tripoli. Krankenwagen fuhren umgehend zum Unglücksort; Militärangehörige riegelten das Gelände weiträumig ab.
Der Sprengkörper explodierte wenige Stunden vor einem Treffen zwischen dem libanesischen Präsidenten Michel Suleiman und dem syrischen Staatschef Baschar al-Assad in Damaskus. Bereits in den vergangenen Wochen war Tripoli mehrfach Schauplatz gewalttätiger Zusammenstöße zwischen politisch rivalisierenden Gruppen gewesen.
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