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Die russischen Soldaten haben sich aus dem Zentrum zurückgezogen. Den Ort, der zum Symbol des Kaukasuskonfliktes wurde, haben sie Plünderern überlassen. Anwohner klagten über bewaffnete Paramilitärs, die in Banken einbrachen, sie verdächtigten Osseten und Tschechenen. Zudem gebe es kein Gas, keinen Strom, kein Wasser. Das russische Militär blockiert weiter die Zufahrt zu der georgischen Stadt, einige dringend erwartete Hilfstransporte durften passieren, etwa mit Brot.
Die 50.000-Einwohnerstadt liegt zwischen der Grenze zu Südossetien und der Hauptstadt Tiflis und auf der strategisch wichtigen Ost-West-Achse Georgiens. Nahe Gori raubten unbekannte Uniformierte zwei Fahrzeuge des UN-Flüchtlingshilfswerks. Das UNHCR will seine Arbeit dennoch fortsetzen.
Bis zu 150.000 Flüchtlinge, schätzt die Brüsseler EU-Kommission, brauchen dringend Hilfe. Die Vereinten Nationen gehen von etwas weniger Bedürftigen aus. In Tiflis wurden Zeltstädte errichtet.Viele sind verzweifelt. Ihre Situation sei schwierig, sagt Zhozhona Gogidze, beschämend sei das. Zwar helfe die Regierung, aber ihr sei keine Kopecke geblieben und sie so hungrig.
Russland beschränkt seine Hilfe auf Südossetien. Schon am Wochenende sollen in Zchinwali die Wasserleitungen repariert sein.
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