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Rund 2.500 Experten aus 140 Ländern sind am Sonntag in Stockholm zusammengekommen, um darüber zu beraten, wie man der Wasserknappheit sowie der zunehmenden Wasserverschmutzung begegnen kann. Laut UN-Berechnungen wären jährlich Investitionen von 10 Milliarden Dollar nötig, um jedem Menschen bis 2025 Zugang zu einer Toilette zu verschaffen. Cecilia Martinsem vom Weltwasserinstitut in Stockholm sieht darin eine der dringendsten Aufgaben. “Wir tun nicht genug, um das Probleme der sanitären Grundversorgung zu lösen”, meint sie. “Daher ist das Ziel der diesjährigen Weltwasserwoche, dieses Thema hervorzuheben, der Welt zu zeigen, dass es hier Probleme gibt und dass wir jetzt handeln müssen, wenn wir die Minimalziele erreichen wollen.”

Jedes Jahr sterben weltweit 1,8 Millionen Menschen an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser oder mangelhafte Hygiene verursacht werden. Ein Fünftel der Weltbevölkerung leidet unter Wassermangel. Die UNO hat 2008 daher zum Internationalen Jahr der Sanitären Grundversorgung ausgerufen.

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