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Bis Freitag soll nun der Abzug der russischen Truppen aus Georgien beendet sein – jedenfalls aus dem georgischen Kernland, ohne die abtrünnigen Gebiete. Diesen Termin nannte Russlands Staatspräsident Dmitri Medwedjew.
Bilder aus der Umgebung der georgischen Stadt Gori zeigen eine Kolonne von Panzerfahrzeugen. Nach russischen Angaben sind diese Fahrzeuge auf dem Weg in das abtrünnige Südossetien. Bestätigen
lässt sich das nicht.
Überdies erlaubt das Waffenstillstandsabkommen russischen Einheiten, zu so genannten zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen im Land zu bleiben. Diese Maßnahmen sind nicht näher festgelegt; Russland zufolge sind dafür fünfhundert Mann vorgesehen.
Beide Seiten stimmten jetzt aber zu, dass die OSZE zunächst zwanzig Beobachter nach Georgien schicken kann, die dort den Waffenstillstand überwachen. Insgesamt will die OSZE einhundert Beobachter schicken.
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