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Eine Linienmaschine der Fluggesellschaft Spanair war am Mittwoch unmittelbar nach dem Start vom Flughafen Madrid-Barajas in ein ausgetrocknetes Flußbett gestürzt und in Flammen aufgegangen. Die Maschine sollte nach Gran Canaria fliegen.
Nur 19 der 172 Menschen an Bord überlebten das Inferno schwer verletzt. Mindestens vier Deutsche sollen an Bord gewesen sein. Viele Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Spaniens stellvertretende Ministerpräsidentin de la Vega verspricht, die Toten schnell zu identifizieren.
“ 153 Menschen sind tot. Sie alle liegen im Krisenzentrum. Die Autopsieen dauern an. Es gibt nur zwei Möglichkeiten ihrer Identifikation. Ersten Fingerabdrücke und zweitens DNA-Analysen.”
Der Todesflug JK 5022 begann damit, daß der Pilot seinen ersten Startversuch abgebrechen mußte.
Beim zweiten Versuch soll ein Triebwerk der zweistrahligen Unglücksmaschine in Brand geraten und explodiert sein. Experten sagen, daß dies jedoch nicht die alleinige Ursache des Desasters sein könne. “ Wenn nur ein Triebwerk richtig arbeitet, dann dreht sich die Maschine in eine Richtung. Wenn die Luftströme dann nicht unter beide Tragflächen gelangen, ist die Maschine nicht mehr kontrollierbar.”
Die Regierung hat für ganz Spanien eine dreitägige Trauer für die Opfer angeordnet. König Juan Carlos und Königin Sofia spendeten den Angehörigen der Toten Trost.
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