Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Geht es nach der Demokratischen Partei, wird Barack Obama der nächste Präsident der USA – nach
der Durststrecke von acht Jahren, in denen das Weiße Haus – und die Nation – von George Bush und
seinen Republikanern beherrscht wurden.
Obama selbst kommt zu dem Ereignis erst später dazu; seine Familie ist aber schon in Denver, der Hauptstadt des Bundesstaats Colorado – sowie Schauplatz für den Wahlparteitag der Demokraten, auf dem Obama offiziell zum Kandidaten gekürt werden wird – zusammen mit Joe Biden, der sein
Vizepräsident werden soll.
Biden machte sich mit dem Zug auf den Weg nach Denver – jedenfalls bis zum nächsten Flughafen. Auch zur Arbeit als Senator in Washington fährt er sonst per Bahn von seiner Heimatstadt Wilmington aus.
Vier Tage lang steht Denver nun im Zeichen des demokratischen Parteitags. Für die Partei kommt es darauf an, ein geschlossenes Bild abzugeben – nach dem erbitterten Kampf um die Nominierung.
Dazu kommen Zweifel, ob zum Beispiel Obamas politische Erfahrung für das Präsidentenamt ausreicht. Die Nominierung von Joe Biden, dem erfahrenen Außenpolitiker, noch dazu aus einfachen Verhältnissen, soll solche Zweifel ausräumen.
Ob es geholfen hat, wird sich bei der Wahl selbst am 4. November zeigen – sein Gegner dann: John McCain.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Präsidentenwahl in Rumänien
Würdenträgertreffen im Vatikan
Große Bauerndemonstration in Madrid
Lebenslange Haft in italienischem Mordprozess…
Rückt Entdeckung des Urknalls näher?
Pegelstände in britischen Hochwassergebieten…
Zweihundert Flüchtlinge mit Boot in Sizilien…
Belgien sucht Regierungschef
Grubenunglück in China
Erster Amerikaflug für Riesenairbus 




