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Mit Windgeschwindigkeiten von 150 km/h hat Hurrikan “Gustav” in Haiti schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Zwei Menschen kamen in Haiti ums Leben; ein weiterer starb in der benachbarten Dominikanischen Republik. Die beiden Länder teilen sich die Karibikinsel Hispaniola. Dort waren erst vor wenigen Tagen durch den Tropensturm “Fay” etwa 50 Menschen ums Leben gekommen. Wegen Gustav waren tausende Menschen aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht worden.
Bei seinem Zug über die bis zu 1400 m hohen Berge der Insel schwächte sich der Hurrikan ab – zu einem einfachen Tropensturm. Doch das US-Hurrikan-Zentrum in Miami warnte vor neuen Gefahren: Gustav werde über der Karibischen See wieder Kraft gewinnen und als Hurrikan der Stufe 2 in den Golf von Mexiko eindringen. Dort bedroht Gustav nicht nur menschliche Siedlungen, sondern auch die US-Ölplattformen. In einer ersten Reaktion legte der Ölpreis deutlich zu.
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