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Wegen des russischen Vorgehens im Kaukasus
hat der Streit um den russischen Marinestützpunkt in der Ukraine an Schärfe zugenommen.
Die Ukraine mit ihrer großen russischen Minderheit gilt als ein weiteres Ziel der Moskauer Vormachtansprüche.
Der britische Außenminister David Miliband erklärte bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko, im Kaukasus versuche der Kreml bereits, die Landkarte zu verändern.
Juschtschenko betonte, die Ukraine werde es nicht zulassen, dass russische Truppen ukrainischen Boden als Basis für einer Aktion oder Agression gegen ein drittes oder viertes Land benutzten. Vor kaum einer Woche hatte der ukrainische Außenminister Russland aufgefordert, sich auf einen Abzug der Schwarzmeerflotte von seinem ukrainischen Stützpunkt Sebastopol vorzubereiten.
Daraufhin kam es im Hafen zu Demonstrationen von Anhängern beider Seiten.
Moskau und Kiew schlossen 1997 einen 20-jährigen Pachtvertrag für die ehemalige sowjetische Marinebasis.
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