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An der Grenze zwischen Südossetien und Georgien haben die beiden Länder Gefangene des Kaukasuskrieges ausgetauscht. Etwa 85 georgische Zivilisten, die von südossetischen Sicherheitskräften festgenommen worden waren, wurden in Bussen über die Grenze gefahren. Vier südossetische Soldaten und mehrere Zivilisten wurden von der georgischen Seite im Gegenzug frei gelassen.
Menschenrechtskommissar Thomas Hammerberg sagte, Vermittler von beiden Seiten führten Verhandlungen, um weitere Gefangene auszutauschen. Er appellierte an die Politiker, diese Bemühungen nicht zu torpedieren.
In der Nacht zum 8. August war Georgien in Südossetien einmarschiert. Nach südossetischen Angaben starben dabei über 2000 Menschen. Die georgische Aggression hatte zur Folge, dass Russland seine Truppen schickte. Georgien musste sich der militärischen Überlegenheit Russlands beugen und seine Truppen aus Südossetien zurückziehen.
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