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Ungewohnte und ungeplante Bilder vor dem Tagungsort: Veteranen aus dem Irakkrieg
marschieren auf, als Protest gegen die jetzige Regierung unter Präsident George Bush. Sie kommen von einem politischen Rockkonzert wenige Kilometer entfernt, zusammen mit vielen weiteren Kriegsgegnern.
An einen möglichen Präsidenten Obama stellen sie Forderungen: Ein schnelles Kriegsende und mehr Geld für ihre Krankenversicherung. Die Kundgebung zerstreut sich, als Obamas Wahlkampfteam ein Treffen mit einem zuständigen Vertreter zusagt.
Zunächst steht aber Obamas großer Auftritt bevor: Im Stadion von Denver, vor mehr als siebzigtausend Menschen, wird er die Rede halten, in der er die Nominierung offiziell annimmt. Erst einmal fand eine solche Rede in einem Stadion statt – 1960, mit John
F. Kennedy: für das Obama-Lager sicher ein willkommener Vergleich.
Und es ist nicht der einzige derartige Vergleich, den die Geschichte bereit hält: Genau 45 Jahre sind außerdem an diesem Tag vergangen seit “I Have a Dream”, der legendären Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King.
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