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Die Rettung der maroden italienischen Fluglinie Altitalia geht in die entscheidende Runde:
Ministerpräsident Silvio Berlusconi plant die Abspaltung unrentabler Sparten sowie die Gründung einer neuen Betreibergesellschaft mit lediglich den rentablen Sparten. Der Regierung zufolge wollen 16 italienische Investoren etwa 1 Milliarde Euro in die neue Betreibergesellschaft investieren.
“Dieser Plan rettet Altitalia. So wird die Liquidation vermieden – Alitalia kann neu durchstarten und auf lange Frist zu einer grossen europäischen Fluglinie werden” so Italo Bocchino von der Regierungspartei Volk der Freiheit.
Für Paolo Ferrero von der Kommunistischen Partei ist dieser Plan jedoch schlimmer als das Übernahmeangebot von Air France – denn es gebe wesentlich mehr Entlassungen. Tatsächlich sieht der neue Rettungsplan eine Kürzung von bis zu 6000 Arbeitsplätzen vor – wie und ob die Mitarbeiter entschädigt werden sollen, war zunächst nicht bekannt.
Ende April waren Pläne zu einer Alitalia Übernahme durch die Gruppe Air-France KLM fehlgeschlagen. Das Unternehmen kündigte unterdessen die Bereitschaft zu einer Minderheitsbeteiligung an der neuen Betreibergesellschaft an.
Derzeit überlebt Alitalia, die noch zu 49,9 Prozent in Staatsbesitz ist, nur durch einen Überbrückungskredit der Regierung.
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