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Die italienischen Behörden haben vor der Küste Sardiniens etwa 200 Immigranten aufgegriffen, die in insgesamt 10 Booten aus Algerien kamen. Sie wurden ungefähr 40 Kilometer vor der Küste Sardiniens aufgebracht – die Flüchtlinge gingen in Cagliari an Land und erhielten medizinische Betreuung.
Sardinien ist zum ersten Mal mit einer derart großen Anzahl von Flüchtlingen konfrontiert. Üblicherweise nehmen die Boote die Route zwischen Malta und Italien.
Erst am Mittwoch waren dort bei einer der schlimmsten Tragödien der vergangenen Jahre vermutlich 70 Menschen ums Leben gekommen. Nur wenige Überlebende wurden von einem maltesischen Fischerboot gerettet und auf die Insel gebracht. Ihren Berichten zufolge hatte das Boot der Flüchtlinge kurz nach dem Ablegen in Libyen den Motor verloren. Ein deutscher Hubschrauber der EU Grenzbehörde Frontex sucht seit Mittwoch nach den Vermissten.
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