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Der Wirbelsturm “Gustav” bedroht nach seinem Zug durch die Karibik den Süden der USA. Der Gouverneur von Louisiana rief vorsorglich den Notstand aus. Zuvor hatte Gustav vor allem in Haiti Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. 14 Menschen kamen nach Angaben des dort Zivilschutzes ums Leben. Acht Tote waren in der benachbarten Dominikanischen Republik zu beklagen. Gustav hatte die Inselstaaten als Hurrikan erreicht. Bei seinem Zug über die Inselberge schwächte er sich ab und wurde zu einem einfachen “Tropensturm” herabgestuft. Doch die Experten des US-Hurrikanzentrums in Miami warnten, dass Gustav über der Karibischen See so viel Kraft gewinnen werde, dass er die USA am Montag wiederum als Hurrikan erreichen werde.
Zuvor wird er in Kuba erwartet. Dort wurden vorsorglich zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht. Vor der Küste der USA bedroht Gustav unter anderem die Ölförderanlagen im Golf von Mexiko. Wirtschaftsexperten befürchten Auswirkungen auf die Ölförderung. Der Ölpreis legte bereits zu.
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