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Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschischow hat der EU ein Glaubwürdigkeitsproblem bescheinigt. Mit der Aufschiebung der Verhandlungen über das Partnerschaftsabkommen bestrafe die EU sich selbst mehr als Moskau, sagte er. Russland werde daraus seine eigenen Schlüsse ziehen. Gleichzeitig versuchte Tschischow auch zu beruhigen. Zu einem Journalisten sagte er: “Einer Ihrer Kollegen hat mich gefragt, ob wir die Gas- und Öllieferungen an die EU einstellen werden. Ich kann Ihnen versichern: das wird nicht geschehen.”
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hingegen zeigte sich über die Beschlüsse der EU-Mitglieder erfreut. “Heute ist klar geworden, dass die Isolation Russlands nicht mehr umkehrbar ist”, sagte er. “Man hat deutlich gemacht, dass Europa Maßnahmen ergreifen wird, sollte Russland sich nicht zurückziehen, und niemand hat heute noch Angst vor der Bedrohung aus Moskau, weder die EU, noch der Rest der Welt.”
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