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Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner hat die Tilgung von Milliardenschulden bei den im Pariser Club organisierten staatlichen Gläubigern angekündigt.
Im Präsidentenpalast Casa Rosada in Buenos Aires sagte Kirchner, damit würde das südamerikanische Land wieder Zugang zu günstigeren Krediten finden und für ausländische Investoren attraktiver werden.
Der Vorsitzende des Handelsverbandes, Osvaldo Cornide sagte, momentan lägen die Steuern in Argentinien mit 30 bis 60 Prozent unglaublich hoch. Der Schritt der Präsidentin werde die Finanzsituation auch im Land grundlegend ändern.
Die Begleichung der Schulden ist möglich, da die Devisenreserven der Zentralbank infolge des robusten Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre entsprechend angestiegen sind. Die Gesamtschulden bei Mitgliedsländern des Pariser Clubs gab Kirchner mit umgerechnet 4,6 Milliarden Euro an.
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