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Vor wenigen Monaten noch war es schwierig für westliche Journalisten, Kontakt zu den afghanischen Taliban zu bekommen. Nun scheinen die radikal-islamischen Kämpfer ihre “Public-Relations”-Strategie geändert zu haben. Nachdem sie vor zwei Wochen 10 französische ISAF-Soldaten getötet hatten, präsentieren sie stolz ihre Beute in der Zeitschrift “Paris-Match”.
Die Photographin erzählt, dass sie von den Taliban auch eine Nachricht an die französische Armee mit auf den Weg bekommen habe: Entweder sie zieht bis zum Ende des Ramadans ab – oder die Taliban werden alle Soldaten töten.
Bei neuen Kämpfen mit der ISAF töteten die Taliban gestern drei kanadische Soldaten. Nach Kämpfen mit der internationalen Schutztruppe stellen die Gottesschüler nun immer rascher professionell produzierte Videos darüber ins Internet. Der französische Generalstabschef Jean-Louis Georgelin beklagte, dass auch westliche Medien immer öfter Sprachrohr der Taliban-Kommunikation werden. Der afghanische Präsident Hamid Karzai sagte dagegen, dass auch die ISAF, durch die Tötung afghanischer Zivilisten, zur Beliebtheit der Taliban beitrage.
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