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Die Beziehungen der USA zu Libyen sind in eine neue Phase getreten, zumindest nach Ansicht von US-Außenministerin Condoleezza Rice. Die traf gestern den Staatschef Muammar al Gaddafi in dessen Residenz in Tripolis zu einem Abendessen. Davor hatte sie mit ihrem Amtskollegen Schalgam gesprochen. Der Besuch der Ministerin ist der erste eines hochrangigen Mitgliedes der US-Regierung seit 1953.
Das Tauwetter komme zur rechten Zeit, so Rice, denn im Maghreb, im Nahen Osten und in Afrika gebe es viel zu tun. “Es ist ein guter Anfang”,sagte die Ministerin bei der anschließenden Pressekonferenz. “Nur ein Anfang, aber nach den vielen Jahren ist es denke ich eine gute Sache, dass die USA und Libyen zusammen einen Weg nach vorn geöffnet haben.”
Thema der Gespräche seien der Nahost-Konflikt und der Atomstreit mit Iran gewesen. Man habe aber auch über Strategien zur Terrorismusbekämpfung und eine wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Ölsektor gesprochen. Vor ihrem Besuch hatte Rice erklärt, dass Gadaffi mit seiner Abkehr vom Terror seinem Land die Rückkehr in die internationale Gemeinschaft geebnet habe.
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