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Die beiden angeschlagenen US-Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddy Mac werden unter staatliche Vormundschaft gestellt. Damit will die amerikanische Regierung eine weitere Krise des Finanzmarktes vermeiden. Außerdem will sie beide Immobilien-Giganten mit bis zu je 100 Milliarden Dollar stützen und einen Teil ihrer Aktien kaufen.

US-Finanzminister Henry Paulson begründete, man habe alle Optionen geprüft und entschieden, dass dieses umfassende, komplementäre Maßnahmenbündel am besten die drei Ziele verfolge: Marktstabilität, Verfügbarkeit von Krediten und Schutz der Steuerzahler.

Die beiden in den 30er beziehungsweise 70er Jahren gegründeten Unternehmen stehen hinter gut der Hälfte der US-Hypotheken. Mit zinsgünstigen Darlehen ermöglichten sie der Mittelklasse den Häuslekauf. Die neue vom Staat eingesetzte Verwaltung soll die Unternehmen so lange führen, bis ihre Finanzen umstrukturiert und konsolidiert sind. Die bisherige Geschäftsleitung wird geschasst.

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