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Auf die dramatische Hilfsaktion der US-Regierung für die zwei größten Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac haben die Börsen weltweit euphorisch reagiert. Anleger machten ihrer Erleichterung mit massiven Zuwächsen Luft.
Die am Sonntag verkündete staatliche Übernahme der schwer angeschlagenen Institute wurde als wichtiger Schritt zur Lösung der Kreditkrise gewertet. Finanzminister Henry Paulson hatte erklärt, ein Ausfall der beiden Banken hätte an den Finanzmärkten massive Turbulenzen zur Folge gehabt – in den USA und weltweit.
Seit Beginn der Krise vor mehr als einem Jahr kann eine Rekordzahl von Hausbesitzern ihre Kredite nicht mehr bedienen. Die Hauspreise fielen auf den tiefsten Stand seit Beginn der 90er Jahre, zahlreiche Immobilien mußten zwangsversteigert werden, und auch einige Banken waren zur Aufgabe gezwungen.
Die staatliche Übernahme von Freddie Mac und Fannie Mae sehen Analysten als einzigen Ausweg.
Wenn das Vertrauen in private Unternehmen erschüttert sei, könne nur der Staat einspringen.
Dessen Überlebensfähigkeit werde von niemandem angezweifelt, hieß es.
Der Staat hält Fannie und Freddie nun vorerst mit mehreren enormen Finanzspritzen am Leben.
Zudem erwirbt er Schuldpapiere der
beiden Finanzierer. Die bisherigen Unternehmenschefs werden durch von den Behörden eingesetzte Verwalter ersetzt.
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