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Nigerianische Rebellen haben nach einer “Kriegserklärung” an die Regierung erneut Einrichtungen der Ölindustrie im rohstoffreichen Nigerdelta angegriffen. Die “Befreiungsbewegung für das Nigerdelta” teilte mit, die Rebellen hätten eine wichtige Rohöl-Pipeline des Shell-Konzerns zerstört. Es war bereits der sechste Anschlag der Rebellen innerhalb von einer Woche. Zuvor hatten sie nach eigenen Angaben zusammen mit einer anderen Rebellengruppe eine Bohrplattform zerstört und mehrere Soldaten, die die Plattform bewachten, getötet. Mit ihren Anschlägen gelang es den Rebellen, die nigerianische Ölproduktion um 20 Prozent zu drosseln. Sie kämpfen für eine bessere Beteiligung der Bevölkerung des Nigerdeltas an den Einnahmen aus der Ölförderung. Trotz der reichen Rohstoffvorkommen leben die meisten Menschen dort in extremer Armut.
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