Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Der Uberlebenskampf der Alitalia geht weiter. Italiens Ministerpräsidente Silvio Berlusconi reist deshalb nicht zur UN-Vollversammlung nach New York, sondern zieht hinter den Kulissen die Strippen.
Bis Donnerstag muß der Rettungsplan für die italienischen Airline stehen, sonst verlieren 19.000 Mitarbeiter ihre Jobs. Minister Maurizio Sacconi sagt: “ Wir arbeiten daran die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Das muß schnell gehen, den uns läuft die Zeit davon.”
Bisherige Rettungsaktionen sind am Widerstand der Gewerkschaften gescheitert. Ein Finanzkonsortium hatte sein Übernahmeangebot zurückgenommen. Nun zeigt die Air France Interersse an Italiens so prestigeträchtiger Fluglinie. Der Gewerkschafter Guglielmo Epifani meint: “ Wir brauchen einen großen internationalen Partner, der sich in dem Metier auskennt. Es ist ein schwieriger Markt, deshalb suchen wir um eine internationale Allianz nach.”
Heute Mittag sitzen Gewerkschaften, Investoren und Politiker zusammen um den Rettungsplan abzusegnen. Klappt dies wieder nicht, gehen bei der Alitalia endgültig die Lichter aus, allen Solidaritätskundgebungen der Mitarbeiter zum Trotz.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


G 20 Finanzminister kriegen nichts hin.
Festvorbereitung in Berlin
Weiter Nervenkrieg wegen entführter Matrosen
Die Ballade zum Mauerfall?
Tödlicher Unfall in Andorra
Jiri Pehe: “Wir sind die Generation nach dem Fall…
Riccardo Ehrmann: “Ein paar Tage nach dem Fall…
Trauerfeier nach Amoklauf
Flugzeugabsturz im fernen Osten Russlands
Vorbereitungen zur Mauerfallfeier 




