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Kurz vor der Parlamentswahl in Österreich können sich die Bürger über finanzielle Erleichterungen in Milliardenhöhe freuen. Der Nationalrat kippte unter anderem die Studiengebühren und erhöhte die Rente – von Wirtschaftsvertretern wird der Goldregen als “Wahlgeschenk” kritisiert. Nach nur zwei Jahren müssen Österreichs Wähler schon wieder an die Urnen. Die politische Landschaft ist instabil und daran wird wohl auch die Wahl nichts ändern. Die beiden großen Parteien, die Sozialdemokratische SPÖ und die Konservative ÖVP drohen Umfragen zufolge auf unter 30 Prozent abzustürzen. Die Grünen kommen derzeit auf rund 15 Prozent. Damit reicht es nicht zu einer Koaltionsregierung mit der FPÖ oder ÖVP. Eine Minderheitenregierung könnte der Ausweg sein. Zugewinne verbucht dagegen die rechtspopulistische FPÖ. Sie könnte auf 20 Prozent zulegen.
Noch ist offen, wer das Rennen machen wird, aber eins scheint schon jetzt klar: Einen eindeutigen Gewinner wird es nach dem Wochenende nicht geben.
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