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Über die Zukunft der schwer angeschlagenen belgisch-niederländischen Bank Fortis beraten am Wochenende die Finanzaufsichtsbehörden. Am Freitag war bekannt geworden, dass der Großkonzern erheblich in Schieflage geraten ist. An der Börse kam es zu einem Rekord-Kurssturz von mehr als 20 Prozent. Das Unternehmen will nun alle großen Vermögenswerte verkaufen. Die belgische Regierung rief Anleger und Sparer zur Ruhe auf.
Auch Großbritanniens Baufinanzier Bradford & Bingley ist ins Trudeln geraten. Um einen Zusammenbruch zu verhindern, soll der Konzern Medienberichten zufolge verstaatlicht werden. Es könnte schon bald zu einer Fusion mit der bereits verstaatlichten Hypothekenbank Northern Rock kommen, hieß es weiter. Innerhalb eines Jahres verlor B&B über 90 Prozent an Wert.
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