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Die schwer angeschlagene Alitalia hat bei ihrem Gang in die Sanierung die entscheidende Hürde genommen. Nach der Pilotengewerkschaft stimmten auch die letzten beiden Arbeitnehmervertretungen der Flugbegleiter dem Rettungsplan der Investorengruppe CAI zu. Vorausgegangen waren zähe Verhandlungen.
Der Chef der Kabinencrewgewerkschaft Avia, Antonio Divietri, sprach indes von einem schmerzhaften Moment. Jeder dritte Flugbegleiter werde seinen Job verlieren, das sei kein Grund zum Feiern.
Ob die Sanierung gelingt, bleibt offen. Alitalia verfügt nur noch über Barreserven von 30 bis 50 Millionen Euro und macht jeden Tag mehr als zwei Millionen Euro Verlust. Die Schulden der Fluggesellschaft belaufen sich auf 1,2 Milliarden Euro.
Die Investorengruppe CAI hatte in der vergangenen Woche wegen des Widerstands der Gewerkschaften ihr Übernahmeangebot zunächst zurückgezogen, war auf Druck der Regierung dann aber wieder an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. Den Plänen der CAI zufolge müssen rund 3000 der insgesamt 20 000 Stellen abgebaut werden, um die staatliche Airline zu retten.
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tags: Unternehmen (Wirtschaft)
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