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Durch sintflutartige Regenfälle sind in Algerien dutzende Menschen getötet worden. Fast Hundert wurden verletzt und mehrere sind noch vermisst. Viele Straßen sackten durch Unterspülungen ab. Zwischen 300 und 600 Wohnhäuser, ebenso wie viele öffentliche Gebäude wurden zerstört. Seit Wochenbeginn hatte es in der Region Ghardaia um die gleichnamige Stadt im Zentrum des Landes geregnet, wie schon seit mehreren Jahren nicht mehr. Die Region liegt am Rande der Wüste und ist normalerweise sehr trocken. Nun aber stieg in Teilen der Stadt kurzzeitig das Wasser auf über 5 Meter. Große Mengen gelagerter Lebensmittel verfaulten. Die örtlichen Behörden teilten mit, dass die Strom- und Gasversorgung unterbrochen sei. Auch das Telefonnetz funktioniere nur sporadisch.
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