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In Algerien ist Hilfe für die Opfer der schweren Überschwemmungen vom Donnerstag eingetroffen. Mindestens 30 Menschen kamen in den Fluten ums Leben. 50 weitere wurden verletzt. Besonders schwer betroffen von dem Unwetter war die Oasenstadt Ghardaia am nördlichen Rand der Sahara, etwa 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Algier.
Drei Tage nach den schweren Regenfällen stehen noch immer viele Straßen unter Wasser. Bis zu 600 Häuser in der Stadt wurden überflutet. Zeitweise war die Strom- und Gasversorgung unterbrochen. Viele Lebensmittelvorräte wurden zerstört.
“Wir haben die Regierung um Hilfe gebeten, weil wir alles verloren haben”, sagte ein Einwohner von Ghardaia. “Alles ist weg. Unser Geld, unsere Möbel. Selbst unsere Tiere sind tot. Diese Katastrophe hat uns alles genommen.”
Die schweren Regenfälle überraschten die rund 100.000 Einwohner der Wüstenstadt am frühen Donnerstagmorgen. Laut algerischen Angaben ist die gesamte Ghardaia-Provinz von den Überschwemmungen betroffen.
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