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Nach dem Motto “gezielte Immigration” haben die EU und Mali an diesem Montag ein Informations- und Migrationszentrum in dem westafkranischen Land eröffnet. Das erste seiner Art, ein Pilotprojekt, das sich die EU gut zehn Millionen Euro kosten lässt. Etwa 25 Mitarbeiter sollen hier potenzielle Auswanderer, aber auch Rückkehrer aus Europa beraten und ihnen mit Arbeits- und Ausbildungsangeboten in der Heimat wie im Ausland helfen.

Viele Migranten scheitern in Europa. Allein nach Mali wurden im vergangenen Jahr laut offiziellen Zahlen mehr als tausend zurückgeschickt. Mit dem neuen Zentrum soll die gesteuerte, legale Migration mehr Gewicht gegenüber der illegalen bekommen.

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