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Zwei Erdbeben haben Zentralasien erschüttert. In Kirgisien starben mehr als 60 Menschen. Ein Dorf wurde völlig zerstört. Aus Tibet werden 30 Todesopfer gemeldet. Beide Beben hatten die Stärke 6,6.
In Kirgisien waren mehr als zwei Drittel der bisher gefundenen Opfer Kinder, so die Behörden. Die Opferzahl könne noch steigen. Die aus Lehm und Stroh errichteten Häuser im völlig zerstörten 100-Seelen-Ort Nura seien vollständig in sich zusammengefallen. Das Zentrum beider Beben lag im benachbarten Tadschikistan.
In Tibet war die überwiegend von Hirten bewohnte Region Dangxiong betroffen. Das Epizentrum lag etwa 85 Kilometer westlich der Hauptstadt Lhasa.
Die Rettungsarbeiten in Kirgisien gestalten sich schwierig, weil das Erdbebengebiet nur schwer zugänglich ist. Verletzte können oft nur per Hubschrauber ausgeflogen werden.
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