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Bei den Kommunalwahlen in Brasilien hat die Partei von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva in sechs von 27 Provinzhauptstädten die Mehrheit der Stimmen erhalten. Bisher stellte die Arbeiterpartei acht Bürgermeister.
In den drei größten Städten Brasiliens fällt die Entscheidung erst in einer Stichwahl Ende des Monats. So auch in Rio de Janeiro, wo viele Einwohner auf einen neuen Bürgermeister hoffen. Vor allem weniger Wohlhabende haben große Erwartungen, erklärt ein Passant im Zentrum Rios: “Wer von uns in den ärmeren Stadtteilen lebt erwartet, dass der neue Bürgermeister unsere Gesundheit, unsere Sicherheit und alle anderen Grundbefürfnisse schützt.” Für andere ist die Bildungspolitik entscheidend, erst danach kommen Sicherheitsfragen und der Umweltschutz.
Der frühere Guerillakämpfer Fernando Gabeira hat in Rio mit seinem Einzug in die Stichwahl für eine Überraschung gesorgt. Noch im August hatte er in Umfragen nur drei bis vier Prozent bekommen.
Stichwahlen gibt es außerdem in Sao Paulo und in Belo Horizonte.
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