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Nach dem Erdbeben vom Samstag in Tschetschenien ist die erste Phase des Such- und Rettungseinsatz beendet worden. Unter den Trümmern wurden keine weiteren Opfer entdeckt. Nach offiziellen Angaben starben bei dem Beben 13 Menschen.
“Einige Häuser wurden beschädigt, einige vollständig zwerstört. Die tschetschenische Regierung hat Katastrophenhilfe eingelitet und wird den Menschen beim Wiederaufbau helfen”, erklärte Achamed Tschairanow vom tschetschenischen Katatstrophenschutz. Rund fünfhundert Familien wurden in Notunterkünften untergebracht.
Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,8. Seine Erdstöße waren fast im gesamten Nordkaukasus zu spüren. Das Epizentrum des Bebens lag knapp 40 Kilometer östlich der tschetschenischen Hauptstadt Grosni.
Ungeachtet des Edbebens wurde in Tschetschenien die Parlamentswahl durchgeführt. Die knapp 560.000 Stimmberechtigten waren aufgefordert, ein Einkammerparlament zu wählen, das die bisherige aus zwei Kammern bestehende Legislative ersetzt. Die Regierung kündigte eine Wahlbeteiligung von 100 Prozent an.
In mehreren Regionen Sibiriens fanden heute Kommunalwahlen statt.
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