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Heute treffen sich die Länder der Euro-Gruppe in Paris, um ihr Vorgehen angesichts der Finanzkrise abzustimmen. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist schon seit gestern in Frankreich. Gemeinsam mit Präsident Nicoals Sarkozy sagte sie erneut, dass sie für Europa einen Rettungsplan nach US-Vorbild ablehne. Allerdings schloss sie eine staatliche Beteiligung zur Stützung angeschlagener Banken nicht aus. Ziel des Krisentreffens der 15 Länder, die den Euro als Zahlungsmittel benutzen, sei eine abgestimmte Reaktion auf die Finanzkrise mit Spielräumen für die einzelnen Mitgliedstaaten, betonte Merkel.
Ebenfalls eingeladen ist der britische Premierminister Gordon Brown, dessen Land nicht zur Euro-Zone gehört. Seine Regierung hatte in der vergangenen Woche beschlossen, für die strauchelnden Banken in Großbritannien sowohl die Anleihen untereinander zu garantieren, als auch einige Institute teilweise zu verstaatlichen. Im Vorfeld des Pariser Gipfels sagte Brown, er werde versuchen die anderen Staaten zu überzeugen, sich am britischen Rettungsplan zu orientieren.
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