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Eurogruppe einigt sich auf Massnahmen gegen Krise

welt

Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.

Die Staats- und Regierungsschefs der Euro-Zone haben sich gestern Nachmittag angesichts der Finanzkrise zu einem außerordentlichen Treffen vereint. Die 15 Staaten konnten dabei einen gemeinsamen Weg aus der Krise skizzieren. Demnach wird es keinen gemeinsamen europäischen Fonds geben, dafür aber ein gemeinsames Paket von Massnahmen.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sagte, der Plan behandle alle Seiten der Krise. Man wolle damit die Banken wieder in die Lage versetzen, Geld zu verleihen, damit die Haushalte ihrerseits wieder Geld leihen könnten. Ebenso wolle man den Unternehmen wieder Mittel für Investitionen geben.

Das Ergebnis des Treffens war nach Ansicht der Politiker auch ein Zeichen, dass die Zusammenarbeit in Europa funktioniere.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso zeigte sich überzeugt, dass man eine gute Entscheidung für Europa getroffen habe.
Die Mitgliedsländer müssten nun die gemeinsame Basis nützen, um den Märkten das Vertrauen wieder zurück zu geben.

Die Regierungen der Euro-Zone sollen bereits heute Vormittag jeweils bekanntgeben, was sie für ihre Länder beschlossen haben.

Bekannt ist bereits, dass das Paket Ende 2009 auslaufen soll und Garantien für den Kreditverkehr zwischen Banken vorsieht, um den Geldfluß in der Wirtschaft wieder anzukurbeln. Ebenso soll die Zahlungsfähigkeit der der Finanzinstitute gesichert werden.

In Berlin wird bereits über Hilfen von rund 400 Milliarden Euro für DEutschland gesprochen.

Mittwoch wird es auf dem regulären EU-Gipfel eine Abstimmung aller 27 EU-Staaten geben.

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