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Mit dem Abschuss einer Interkontinental-Rakete im Norden des Landes hat Russland ein Wochenende der Raketentests beendet. Auch Präsident Dimitri Medwedew war beim Start des Geschosses vom Typ Topol auf dem Militärstützpunkt Plessezk, 800 Kilometer nördlich von Moskau, anwesend.
Eine halbe Stunde nach ihrem Start schlug die Rakete im 6000 Kilometer entfernten Testgebiet Kura auf der russischen Pazifik-Halbinsel Kamtschatka ein. Die Aufgaben seien erfolgreich ausgeführt worden, sagte Medwedew nach der Testreihe. Der russische Schutzschild sei in Ordnung. Die Rakete soll Raketenabwehrsysteme überwinden können, wie sie die USA gegen den Willen Russlands in Osteuropa aufbauen wollen.
Auch die russische Marine testete am Wochenende neue Raketen. Von einem U-Booten im Nord-Pazifik und einem Kriegsschiff in arktischen Gewässern waren zwei Geschosse gefeuert worden, von denen eines mit über 11 000 Kilometern einen Entfernungsrekord aufstellte.
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