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Nach der Einigung beim Finanz-Krisengipfel am vergangenen Wochenende in Paris zwischen den Ländern der Eurozone müssen sich nun die nationalen Parlamente mit den jeweiligen Rettungspaketen befassen.
Beispielgebend war Premierminister Gordon Brown, der 500 Milliarden Pfund zur Rettung der britischen Banken zur Verfügung stellen will. In Deutschland sind es 500 Milliarden Euro, und Präsident Nicolas Sarkozy teilte mit, dass Frankreichs Rettungsplan für die Banken 360 Milliarden Euro umfassen wird.
An diesem Mittwoch und am Donnerstag dürfte das Thema beim EU-Gipfel in Brüssel im Mittelpunkt stehen. Der Brüsseler Analyst Karel Lannoo meint, beim Gipfel müsse vor allem ein Prozess auf den Weg gebracht werden, der zur Gründung einer weitaus besser integrierten europäischen Aufsichtsbehörde führe. Wenn man dann gemeinsame Regeln für die Bankenaufsicht habe, könne man einen Fonds gründen.
Auch die EU-Kommission sucht nach Auswegen aus der Krise. Sie genehmigte jetzt das britische und das irische Hilfspaket. Doch die Finanzkrise hat schon Schäden angerichtet: In Deutschland etwa sind die Konjunkturerwartungen deutlich eingebrochen. Nach Einschätzung der wichtigsten Forschungsinstitute steht das Land am Rande einer Rezession.
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