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Bei den vorgezogenen Wahlen in Kanada zeichnet sich weiter eine Minderheitsregierung ab.
Nach Auszählung von etwa zwei Drittel der Wahlkreise gibt es jedoch praktisch keine Aussicht mehr für den 49jährigen konservativen Premierminister Stephen Harper die angestrebte absolute Mehrheit zu erreichen.
Die Konservativen gewannen bisher 113 von 234 ausgezählten Wahlkreisen. Die Liberalen konnten dagegen nur 57 dieser Kreise erringen.
Das schlechte Abschneiden der Liberalen stellt auch die Zukunft ihres Spitzenkandidaten Stephane Dion zur Debatte. Die größte Oppositionspartei war mit der Forderung nach einer Ökosteuer in den Wahlkampf gezogen.
23 Millionen Bürger waren an die Urnen gerufen. In Kanada gilt das Mehrheitswahlrecht. In jedem der 308 Wahlkreise gewinnt der Kandidat mit den meisten Stimmen. Die Stimmen für die Anderen werden nicht berücksichtigt.
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