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Die Automobilbranche in Europa ist im September erneut im Rückwärtsgang gefahren. Das teilte der Herstellerverband in Brüssel mit. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum fielen die Zulassungszahlen um 8,2 Prozent auf 1,3 Millionen Fahrzeuge.
Angesichts der sich abschwächenden Konjunktur sowie der angespannten Lage auf den Kreditmärkten stellten viele Verbaucher ihre Kaufentscheidung für ein Auto vorerst zurück. Dieser Trend hält bereits seit einiger Zeit an. Im Juli gab es einen Rückgang der Zulassungszahlen von mehr als sieben Prozent, im August sogar von fast 16 Prozent.
Für den deutschen Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer sind die derzeitigen Schwierigkeiten aber erst der Anfang. Die Krise sei nun in Westeuropa angekommen, in den USA liege der Markt bereits “zerstört am Boden”. Die nächsten drei Jahre würden für die Branche sehr hart.
Gegen den Trend konnte sich der Volkswagen-Konzern behaupten, dessen Zulassungen stiegen und dessen Marktanteil auf mehr als 20 Prozent anwuchs.
Für einen Hoffnungsschimmer sorgten indes die Rohölnotierungen. In London gab der Preis für das Barrel Brent weiter nach und erreichte mit 71,60 Dollar den tiefsten Stand des Jahres. Seit dem Rekordhoch im Juli bei knapp 150 Dollar hat sich der Preis damit halbiert.
Analysten begründeten dies mit der schwachen Konjunktur. Für Autofahrer zeigt sich der Preisrückgang an den Tankstellen bisher aber nur zögernd.
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tags: Wirtschaft
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