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Die Schweiz stützt die schwer angeschlagene Großbank UBS mit einer Kapitalspritze in Höhe von 3,9 Milliarden Euro. Im Gegenzug übernimmt der Staat einen Anteil von über neun Prozent an UBS. Grund für den staatlichen Eingriff sind die schlechten Möglichkeiten des Kreditinstitutes, sich Kapital zu beschaffen. Außerdem wird die Schweizerische Nationalbank die Auslagerung fauler Kredite mit einem Volumen von rund 44,5 Milliarden Euro absichern. Nationalbank-Präsident Jean-Pierre Roth unterstrich die Bedeutung dieser Aktion. Man übernehme die illiquiden UBS-Positionen und deren Risiken. Diese habe man analysiert. Man habe aber auch gute Elemente übernommen. Deshalb sei dieses Vorgehen für die Nationalbank zumutbar.
Unterdessen muss die Credit Suisse vorerst keine staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Sie beschafft sich am Markt Mittel in Höhe von rund 6,5 Milliarden Euro. Jedoch gab der Konzern vorzeitig bekannt, dass er im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht ist.
Eine Lösung der Krise ist für die Schweiz von großer Bedeutung: Das Finanz- und Bankwesen ist der wichtigste Wirtschaftssektor des Landes.
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tags: Unternehmen (Wirtschaft)
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