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Vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise streben die EU und Kanada eine engere Handelspartnerschaft an. Bei einem Spitzentreffen in Quebec vereinbarten Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der kanadische Premierminister Stephen Harper am Freitag den Beginn entsprechender Verhandlungen. Außerdem sicherte Harper Sarkozy seine Unterstützung für den geplanten Weltfinanzgipfel zu.
“Ich denke, es ist sehr wichtig, dass Kanada und Europa die gleichen Überzeugungen verteidigen”, sagte Sarkozy, “und dass wir auf dem Gipfel die gleichen Werte transportieren. Dort geht es darum, den Kapitalismus neu zu definieren und das globale Finanzsystem zu reorganisieren.” José Manuel Barroso betonte die Wichtigkeit dieser Vorhaben: “Diese globale Reform ist die beste Art, um gegen protektionistische Tendenzen vorzugehen. Premierminister Harper und Präsident Sarkozy haben diese Tendenzen als Bedrohung dargestellt, die wir bekämpfen müssen.”
An der Wall Street allerdings vereitelten späte Kursverluste einen freundlichen Abschluss der Woche. In den letzten Handelsstunden fiel der Dow Jones um knapp 1,5 Prozent auf 8.852 Punkte. Das entspricht allerdings immer noch einem Wochenplus von 4,75 Prozent.
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