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Die Verhandlungen in Simbabwe über eine Aufteilung der Macht sind gescheitert. Präsident Robert Mugabe sagte beim Verlassen des Hotels, in dem sich die Gesprächspartner getroffen hatten, die Gespräche seien gut verlaufen, gingen aber in die falsche Richtung. Oppositionsführer Morgan Tsvangirai sprach von einer Sackgasse. Seit einem Monat streiten Tsvangirai und Mugabe über die Verteilung der Kabinettsposten. Nun setzt Tsvangirai auf die Hilfe des Regionalstaatenbundes SADC, dessen Gremium am Montag zu Beratungen zusammenkommen will. Er hoffe, dass beide Seiten dem SADC ihre Positionen verdeutlichen könnten, sagte Tsvangirai, um den Streit endlich beizulegen und doch noch eine Regierung zu bilden.
Mitte September hatten Tsvangirai und Mugabe ein Abkommen zur Machtaufteilung unterzeichnet. Demnach sollte Mugabes Partei 15 Kabinettsposten erhalten, Tsvangirais “Bewegung für demokratischen Wandel”, kurz MDC, 13 und eine MDC-Splittergruppe drei. Dann hatte Mugabe jedoch Schlüsselressorts einseitig vergeben – laut der Opposition ein Versuch des Präsidenten, Polizei und Militär unter seiner Kontrolle zu behalten.
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