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Auf Frankreichs Banken prasselt ein Geldregen herab. Der Staat wird bis zum Ende des Jahres über zehn Milliarden Euro in die Großbanken und Sparkassen des Landes pumpen. Sollte es nötig sein, steht für das kommende Jahr noch einmal die gleiche Summe zur Verfügung. Insgesamt könnten sich die Finanzhilfen sogar bis auf 40 Milliarden Euro belaufen.
Wirtschaftsministerin Christine Lagarde erklärte am Abend, die Kreditinstitute müssten als Gegenleistung Bürgern und Unternehmen mehr und einfacher Geld leihen, sowie auf “Goldene Handschläge” und andere unangemessene Manager-Entlohnungen verzichten.
Ein Sprecher der Société Générale hatte vor einer Woche allerdings bereits gesagt, seine Bank brauche keine Hilfe vom Staat. Weder die Société Générale noch andere Banken wollten sich am Abend zum Finanzsegen von Staatsseite äußern. Viele Franzosen aber antwortetn auf eine Blitzumfrage: Fast 80% sagten, wenn der Staat den Banken 40 Milliarden Euro leihe, müsste er auch mehr für die Armen übrig haben.
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