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Der Renault-Nissan-Konzern will beim angeschlagenen US-Autobauer Chrysler einsteigen.
Nach einem Bericht der Detroit News machte der Chef der französisch-japanischen Allianz, Carlos Ghosn, ein Angebot zum Kauf von 20 Prozent. Über einen Preis wurde indes nichts bekannt.
Nissan und Chrysler arbeiten bereits bei mehreren Projekten zusammen. So sollen die Japaner für Chrysler Kleinwagen produzieren und die Amerikaner Pickups für Nissan.
Die Offerte zu einer Beteiligung werde nun vom Finanzinvestor Cerberus geprüft, hieß es. Cerberus hält 80 Prozent an Chrysler. Die übrigen 20 Prozent sind noch im Besitz von Daimler. Der deutsche Autobauer will diese aber gerade an Cerberus verkaufen.
Mit seinem Vorstoß bei Chrysler will Renault-Nissan den Opel-Mutterkonzern General Motors ausstechen, der ebenfalls mit Chrysler verhandelt.
Chrysler bevorzugt dem Vernehmen nach allerdings ein Zusammengehen mit seinem Nachbarn aus Detroit. Und der kämpft mit Milliardenverlusten und braucht dringend einen Partner.
Gemeinsam wären General Motors und Chrysler der nach Absatz größte Autobauer der Welt vor Toyota.
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