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Der französische Autohersteller Renault will angesichts der Branchenkrise wochenweise seine Fabriken in Frankreich schließen. Auf diese Weise sollten die hohen Lagerbestände abgebaut werden, hieß es in Medienberichten. Erstmals seien alle Produktionsstätten betroffen. Renault hatte am Vorabend einen Umsatzrückgang um 2,2 Prozent im dritten Quartal bekanntgegeben.
In Sandouville blockierten Arbeiter deshalb den Werkszugang. Einer von ihnen beschrieb die Situation so: “Jeder, der hier mitmacht, sucht Arbeit. Denn diese Leute arbeiten nur Teilzeit, und sie haben es satt, jeden Monat zwei Wochen arbeitslos zu sein und zwischen drei- und vierhundert Euro zu verlieren.”
Auch im spanischen Barcelona protestierten erneut mehrere tausend Nissan-Arbeiter gegen die Entlassung von fast 1700 Angestellten. Die Gewerkschaften forderten die Regierung und die Regionalregierungen auf, direkte Verhandlungen mit der Konzernführung von Nissan-Renault aufzunehmen. Sie warnten davor, dass die jetzigen Proteste erst der Anfang eines schwerwiegenden Sozialkonfliktes seien.
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